ALDIBienen bringen mehr als Honig
6. So hilft ALDI SÜD

Wir schließen bienentoxische Wirkstoffe aus.

Die aktive Anwendung dieser Substanzen ist bei deutschem Obst und Gemüse verboten.

Wir schaffen über 250.000 m2 Blühflächen.

ALDI SÜD unterstützt dafür verschiedene Projekte und Kooperationen.

Wir gestalten unsere Standorte bienenfreundlich.

Wir schaffen auch auf eigenen Standorten Nahrungsangebot und Nistplätze.

Wir schließen bienentoxische Wirkstoffe aus.

Die aktive Anwendung dieser Substanzen ist bei deutschem Obst und Gemüse verboten.

ALDI SÜD ist ein wahrer Vorreiter, wenn es um den Schutz und Erhalt der Umwelt geht.

Seit 2016 schließt ALDI SÜD den Einsatz von acht bienentoxischen Wirkstoffen beim Anbau von deutschem Obst, Gemüse, Kartoffeln und Blumen aus. Dafür wurde gemeinsam mit verschiedenen Vertretern von Erzeugern, Verbänden und Vereinen, Pflanzenschutzberatern und -ämtern sowie Prüflaboren ein praktikabler Lösungsansatz erarbeitet, mit dem alle Parteien sowohl dem Bienenschutz als auch den landwirtschaftlichen Bedürfnissen Rechnung tragen können.

Mit diesen Wirkstoffen behandeln Landwirte verschiedene Kulturpflanzen zum Schutz vor Schädlingsbefall. Besonders Pestizide der Gruppe der Neonikotinoide stehen jedoch auch im Verdacht, für den Rückgang von blütenbestäubenden Insekten wie Bienen, Schmetterlingen und Schwebfliegen mit verantwortlich zu sein.

Wir schaffen über 250.000 m2 Blühflächen.

ALDI SÜD unterstützt dafür verschiedene Projekte und Kooperationen.

ALDI SÜD schafft in Kooperation mit dem Netzwerk Blühende Landschaft (NBL) Lebensraum für Bienen und andere blütenbestäubende Insekten. Dafür fördert ALDI SÜD zwei verschiedene Projekte:

Das Projekt BienenBlütenReich wurde bereits im Frühjahr 2016 von dem Netzwerk Blühende Landschaft gestartet. Damit sollen bundesweit sowohl bei landwirtschaftlichen Betrieben als auch im öffentlichen Bereich wertvolle Lebensräume für Blütenbesucher entstehen. ALDI SÜD fördert hier die Anlage von 250.000 m² Blühfläche im ALDI SÜD Vertriebsgebiet.

Bei dem Projekt Blüte-Biene-Nützling, das von dem Netzwerk Blühende Landschaft neu entwickelt wurde, werden Nützlingsstreifen direkt auf der landwirtschaftlichen Anbaufläche angelegt. Durch die Auswahl der Blühmischung werden gezielt Insekten (Nützlinge) angelockt, da sich hier neuer Lebensraum für sie bietet. Die Nützlinge ernähren sich von Schädlingen, die sich im Feld befinden. Das Ziel ist eine „natürliche“ Bekämpfung der Schädlinge, damit weniger Pestizide eingesetzt werden müssen. Dieses Projekt wird gemeinsam mit Erzeugern und Lieferanten von ALDI SÜD durchgeführt.

Das Netzwerk Blühende Landschaft (NBL) wurde 2003 von Mellifera e.V. ins Leben gerufen und setzt sich seitdem dafür ein, dass Deutschland wieder bunter und bienenfreundlicher wird. Das Ziel: Eine Landwirtschaft mit weniger Pestiziden und Gentechnik.

Alle Lebensräume, die durch diese Projekte geschaffen werden, sind auf der Landkarte dieser Webseite eingetragen und einsehbar.

Wir gestalten unsere Standorte bienenfreundlich.

Wir schaffen auch auf eigenen Standorten Nahrungsangebot und Nistplätze.

ALDI SÜD hilft und wird über 450.000 m² Lebensraum bei den Regionalgesellschaften schaffen.

Maßnahmen am Standort der Unternehmensgruppe in Mülheim

  1. Grünstreifen und Grünflächen werden teilweise nur noch zwei Mal jährlich gemäht, sodass sich durch natürliche Vegetation Wildkräuter und Hochstauden ansiedeln können.

  2. Es werden bienenfreundliche Bäume gepflanzt, zum Beispiel Linden vor der Kindertagesstätte am Verwaltungsstandort von ALDI SÜD.

  3. Durch den Mülheimer Imkerverein werden Honigbienenstöcke aufgestellt und betreut.

  4. Eine große Wildbienennisthilfe wird an der Kindertagesstätte am Verwaltungsstandort von ALDI SÜD aufgestellt.

  5. Auf dem Dach des Parkhauses ist eine Dachbegrünung angelegt, auf der Bienen blühende Pflanzen finden.

Maßnahmen an den Logistikzentren, Verwaltungsstandorten und Filialen der Regionalgesellschaften:

  1. Grünstreifen und Grünflächen werden teilweise nur noch ein bis zwei Mal jährlich gemäht, sodass durch natürliche Vegetation Wildkräuter und Stauden wachsen können.

  2. An einigen Standorten sind bienenfreundliche Bäume und Sträucher oder sogar Streuobstwiesen vorhanden. Bei der Neupflanzung von Bäumen und Sträuchern findet die Bienenfreundlichkeit der Pflanze Berücksichtigung bei der Auswahl.

  3. Es entstehen über 180.000 m² Blühfläche durch regionale Saatgutmischungen.

  4. Auf insgesamt über 300.000 m² ist eine Dachbegrünung mit blühendem Pflanzenanteil, auf der zum Beispiel Sukkulenten zu finden sind, vorhanden.

  5. Um neben Nahrung auch Nistplätze für Wildbienen zu schaffen, werden Nisthilfen für Wildbienen in der Nähe des Nahrungsangebotes aufgestellt.

  6. An einigen Standorten werden Bienenstöcke aufgestellt und von Mitarbeitern, die Imker sind, oder von ansässigen Imkervereinen betreut.