ALDIBienen bringen mehr als Honig
2. Bienen sind wichtig

Bienen besuchen tausende Blüten. Jeden Tag.

Mehr als 580 Bienenarten und andere blütenbestäubende Insekten helfen mit.

Damit sorgen sie für ⅓ unserer Nahrung.

Von der Bestäubung hängen viele unserer beliebtesten Nahrungsmittel ab.

Dafür brauchen sie geeigneten Lebensraum.

Wie ein ganzjähriges Blühangebot und vielfältige Nistmöglichkeiten.

Bienen besuchen tausende Blüten. Jeden Tag.

Mehr als 580 Bienenarten und andere blütenbestäubende Insekten helfen mit.

1000 Blüten jeden Tag ist ganz schön viel Arbeit für unsere Bienen. Gut, dass sie nicht alleine sind. Es gibt neben den Honigbienen noch sehr viele andere blütenbestäubende Insekten. Allein in Deutschland fliegen zum Beispiel mehr als 580 unterschiedliche Wildbienenarten von Blüte zu Blüte.

Das besondere an den Wildbienen: Sie haben sich auf bestimmte Pflanzen und somit Pollen spezialisiert, daher ist ein vielfältiges Pflanzenangebot von Frühling bis Spätherbst sehr wichtig. Da sie auch nur wenige 100 Meter weit fliegen können, sind sie auf genügend bienenfreundliche Pflanzen in naher Umgebung angewiesen.

Verschwinden diese Pflanzen, entfällt die Nahrungsquelle der Bienen und sie sterben aus. Auch die Pflanzen sterben, da sie nicht mehr bestäubt werden.

Doch was passiert eigentlich bei der Bestäubung?

  1. Durch ihren ausgeprägten Geruchssinn und ihre spezialisierten Augen findet die Biene zur Blüte.

  2. Die Biene saugt den Nektar (Nahrung) mit ihrem Rüssel auf,

  3. dabei bleiben die Pollen (Nahrung) an ihrem Haarkleid haften oder die Biene sammelt den Blütenstaub gleich massenweise als Pollenhöschen an den Hinterbeinen.

  4. Bei der nächsten Blüte der gleichen Pflanzenart überträgt die Biene den Blütenstaub auf die Narbe einer weiblichen Blüte.

  5. Ein Pollenschlauch erreicht die Eizelle und die beiden Zellkerne vereinen sich.

  6. Nun beginnt die Entwicklung einer Frucht.

Damit sorgen sie für ⅓ unserer Nahrung.

Von der Bestäubung hängen viele unserer beliebtesten Nahrungsmittel ab.

Schon gewusst?

Unsere große Vielfalt an Gemüse- und Obstsorten haben wir nur, weil Bienen so fleißig Blüten bestäuben.

Ohne ihre Bestäubungsarbeit müsste der Mensch auf Obst wie Erdbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren, Himbeeren, Birnen, Äpfel, Kirschen und Pfirsiche verzichten. Aber auch viele Gemüse wie zum Beispiel Gurken, Kürbisse, Erbsen, Bohnen, Broccoli oder Sellerie sind auf die Bestäubung der Biene angewiesen. Sogar Kakao und einige Kaffeesorten sind auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen.

Darüber hinaus würden viele unserer Lieblingsprodukte wegfallen wie z.B. Marmeladen, Smoothies und Obstkuchen.

Dafür brauchen sie geeigneten Lebensraum.

Wie ein ganzjähriges Blühangebot und vielfältige Nistmöglichkeiten.

Wie wir Menschen, ziehen auch Bienen nicht irgendwo ein und fühlen sich dort dann auch zu Hause.

Gerade Wildbienen haben die unterschiedlichsten Vorlieben zu nisten und deswegen einen sehr hohen Anspruch an ihre Nistplätze. Umso wichtiger ist es, dass den Wildbienen ausreichend Nistmöglichkeiten geboten werden.

Viele Wildbienen nisten zum Beispiel im Boden, meist an offenen Bodenstellen. Andere nisten in vorhandenen Hohlräumen, zum Beispiel im Holz oder Gemäuer. Nur wenige nagen sich in markhaltige Pflanzenstängel oder morsches Holz. Natürlich finden sich in der Natur noch viele weitere Nistplätze wie leere Schneckenhäuser, Nester aus Lehm oder Harz und viele mehr.